Fünf Hausmittel gegen Blasenentzündung und Harnwegsinfektionen

Blasenentzündung, Ernährung, Harnwegsinfektion

Vor allem Frauen kennen es: ein leichtes Brennen – das erste und doch unmissverständliche Anzeichen einer nahenden Blasenentzündung. Reagiert man nicht umgehend, nehmen die Symptome meist zu: Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib und häufiger Harndrang. Halten die Beschwerden über mehrere Tage hinweg an, ist der Besuch beim Arzt unvermeidlich und ratsam. Eine beginnende oder besonders mild verlaufende Blasenentzündung lässt sich jedoch oft auch mit einfachen Hausmitteln behandeln. Wir haben hier die fünf wichtigsten Hausmittel für Sie zusammengestellt.

Mindestens zwei Liter trinken, um die Erreger auszuspülen

Viel trinken ist gut – das weiß jeder. Aber ganz so einfach ist es leider nicht. Fakt ist: Bestimmte Getränke reizen die Harnwege sogar und machen sie zusätzlich anfällig für Infektionen. Dazu gehören Kaffee, Zitrussäfte und Alkohol. Aber auch zuckerhaltige Getränke wie Limonaden und Eistee können eine Blasenentzündung verschlimmern, da die erhöhten Zuckerwerte das Bakterienwachstum fördern können. Stilles Wasser oder ungesüßte Tees sind also die bessere Wahl. Tees aus Brennnessel, Wacholder und Schachtelhalm sind Klassiker bei der Behandlung von Blasenentzündungen. Sie wirken harntreibend, ebenso wie Tees mit Birkenblätterextrakten. Goldrutenkraut steigert nicht nur die Urinausscheidung, sondern wirkt zudem krampflösend und entzündungshemmend. Bärentraubenblättertee hat offenbar zudem einen desinfizierenden Effekt, der mit einer Messerspitze Natron noch verstärkt werden kann. Verantwortlich für diese Wirkung ist der Stoff Arbutin, der die Vermehrung der Bakterien im Körper hemmen kann. Besonders wirksam ist es, den Bärentraubentee vor dem Schlafengehen zu trinken, damit sich der Wirkstoff in der Blase anreichern kann.

Wärme wirkt entspannend und lindert Schmerzen

Ein beliebtes Mittel, um einer Blasenentzündung entgegenzuwirken ist Wärme. Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen wirken entspannend und mildern unangenehme Unterleibskrämpfe. Ein Schal, den man sich um den Nierenbereich schlingt oder ein Heizkissen auf dem Unterbauch funktionieren natürlich auch. Ein altes Hausmittel ist ein Sitzdampfbad mit Kamillenextrakt. Dafür gießen Sie Kamillentee kochend heiß in einen Topf. Anschließend können Sie sich entweder in der Dusche oder Badewanne darüber hocken. Aber Vorsicht, nicht verbrennen! Wer mag, legt sich zusätzlich eine Decke über den Schoß. Klingt ungewöhnlich – wirkt jedoch sehr wohltuend.

Cranberry – beerenstark gegen Blasenentzündung

Als Klassiker unter den Hausmitteln bei Blasenentzündung gilt Cranberrysaft. Neben viel Vita-min C und Eisen enthalten die Früchte Proanthocyanidin. Das sind farblose Bitterstoffe, die zu den Flavanolen gehören und denen eine starke antioxidative Wirkung nachgesagt wird. Urologen sind sich in diesem Fall nicht einig und auch die Ergebnisse von Studien zur Wirksamkeit sind widersprüchlich. Wir allerdings haben gute Erfahrungen damit gemacht – also probieren Sie es einfach aus. Über den Tag verteilt sollten Sie ca. 50 Milliliter Direktsaft trinken. Wem das zu bitter ist, kann sich auch eine Schorle mischen oder den Beerensaft in Tee trinken. Notfalls tut es auch handelsüblicher Cranberrysaft, dann können Sie 2-3 Gläser mit etwas Limetten- oder Zitronensaft und Wasser über den Tag verteilt trinken. Wer noch weniger Aufwand haben möchte, kann Cranberryextrakt auch einfach als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Übrigens: Auch Heidelbeeren und Preiselbeeren enthalten das schützende Proanthocyanidin.

Kampfansage an Bakterien mit Vitamin C und Apfelessig

Säure ist nicht das Milieu, in dem Bakterien wachsen und gedeihen können. Die oben bereits erwähnte Preiselbeere enthält Chinin- und Hippursäure, die den pH-Wert des Urins für die Bakterien unangenehm sauer macht. Die reichlich enthaltene Gerbsäure Tannin wirkt zusätzlich hemmend auf das Bakterienwachstum. Deshalb wir bei einer akuten Zystitis gern auf hochdosierte Vitamin-C-Säfte, Zitronensäure und oder Essigwasser zurückgegriffen, um den Urin anzusäuern. Wer säureempfindlich ist, greift am besten auf Apfelessig zurück, der recht angenehm schmeckt. Bei einem akuten Infekt empfehlen wir dreimal täglich ein Esslöffel in einem Glas Wasser gelöst. 

Scharfe Helfer: Meerrettich, das „bayerische Penicillin“

Senföle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind in (Kapuziner)Kresse, Radieschen und Meerrettich versteckt. Sie lassen die Augen tränen und die Nase kribbeln – und sie helfen gegen Blasenentzündungen. Die antibiotische Wirkung dieser Pflanzenstoffe ist bereits seit der Antike bekannt und sind Erkältungskrankheiten und Infektionen der Harnwege ebenso beliebt wie zur Unterstützung des Immunsystems. In Süddeutschland wird Meerrettich auch oft stolz „das bayerische Penicillin“ genannt. Ähnlich angesehen ist das japanische Gegenstück zu Meerrettich, das Wasabi. Identisch ist ihren ihre antibakterielle Wirkung. Bei Blasenentzündung können Sie die frische Wurzel fein reiben und mit der gleichen Menge Honig versetzen. Davon nehmen Sie einfach dreimal täglich einen Teelöffel ein.

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